Susanne Brandherm spricht über die Sprache von Räumen
Welche Rolle spielt Innenarchitektur in einer Welt, in der Räume zunehmend komplexe Anforderungen erfüllen müssen? Zwischen Nachhaltigkeit, Nutzungsvielfalt und gesellschaftlichem Wandel wird Gestaltung immer stärker zu einem vermittelnden Instrument zwischen Funktion, Kultur und Identität.
Am 6. Februar 2026 war Susanne Brandherm, Mitgründerin von brandherm + krumrey interior architecture (bki), als Sprecherin beim Rahmenprogramm des German Design Award in Frankfurt am Main eingeladen und gab dort Einblicke in ihr gestalterisches Verständnis von Innenarchitektur.
Unter dem Titel „Spaces that Speak: A German Interior Design Perspective“ gab Brandherm Einblicke in die Arbeitsweise des Kölner Studios und stellte ausgewählte Projekte aus dem Portfolio von bki vor. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie sich zentrale Gestaltungsprinzipien – von Funktionalität und räumlicher Balance bis hin zu nachhaltigen Konzepten – systematisch in nutzerorientierte Räume übersetzen lassen.
Der Vortrag fand auf Einladung von Lei Wang, Chief Representative China des German Design Council / Rat für Formgebung, statt und richtete sich insbesondere an internationale Gäste und Hersteller aus Asien – ein Beleg für die internationale Relevanz des fachlichen Austauschs rund um zeitgemäße Innenarchitektur. Vor diesem Hintergrund beleuchtete Susanne Brandherm die Perspektive deutscher Innenarchitektur und zeigte anhand ausgewählter Projekte, wie räumliche Konzepte zwischen funktionalen Anforderungen, Nutzerbedürfnissen und gestalterischer Haltung vermitteln.
BDIA Handbuchausstellung
WANN: 26. bis 30. Januar 2026
WO: AIT Architektursalon Hamburg
Vortrag mit Prof. Dipl. Ing. Sabine Krumrey, brandherm + krumrey interior architecture
29. Januar 2026, ab 18 Uhr
