Susanne Brandherm spricht über Retail als urbanes Labor
Innenstädte stehen im Wandel. Klassische Nutzungsmuster lösen sich auf, neue hybride Formate entstehen – Orte, an denen Arbeiten, Konsum, Kultur, Gesundheit und Begegnung ineinandergreifen. Damit verändern sich nicht nur die Anforderungen an Retailflächen, sondern auch das Selbstverständnis von Gestaltung: Innenarchitektur wird zunehmend zur vermittelnden Disziplin zwischen Nutzung, Aufenthaltsqualität und gesellschaftlicher Relevanz.
Vor diesem Hintergrund ist bki auf der EuroShop 2026 in Düsseldorf Teil des Vortragsprogramms „Retail+“ von AIT-Dialog. Am 25. Februar 2026, zwischen 14:00 und 17:00 Uhr, diskutiert Susanne Brandherm, Mitgründerin von brandherm + krumrey interior architecture, gemeinsam mit Peter Ippolito (Ippolito Fleitz Group, Stuttgart) und Saša Stanojcic (Designliga, München), wie sich das Aufgabenfeld von Planung und Gestaltung im Zuge der Transformation von Retail und Stadt neu definiert.
Unter dem Titel „Urbanes Lab: Vernetzte Nutzung für lebendige Räume“ beleuchtet Susanne Brandherm in ihrem Vortrag, wie sich Retail von der reinen Verkaufsfläche zu einem vernetzten Nutzungssystem entwickelt. Im Fokus stehen Räume, die nicht isoliert gedacht werden, sondern als Orte der Überlagerung wahrgenommen werden. Dabei wird die Innenstadt zum Labor – ein Raum für Experimente, in dem neue Typologien entstehen und klassische Grenzen zwischen Nutzungen verschwimmen.
Anhand ausgewählter Projekte zeigt Brandherm, wie solche hybriden Konzepte konkret gestaltet werden können und wie Innenarchitektur Synergien schafft, Aufenthaltsqualität stärkt und Räume mit gesellschaftlicher Wirkung entwickelt.
Lectures Retail+ mit Susanne Brandherm, bki
WANN: Mittwoch, 25. Februar 2026 von 14 bis 17 Uhr
WO: EuroShop 2026 – Forum Architecture & Design, Düsseldorf | Halle 9, Amber Stage | RETAIL+ by AIT-Dialog
